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Gamestop: Hedgefonds verdient Millionen

New York. Ein sogenannter Flashmob aus Kleinanlegern, die sich auf sozialen Medien wie Reddit absprechen, trieb den Aktienkurs der Videospielkette Gamestop in extreme Höhen – und bescherte Hedgefonds, die auf einen Absturz der Papiere spekuliert hatten, milliardenschwere Verluste. Aber wie Spiegel online am Donnerstag berichtete, verdiente der Hedgefonds Senvest 700 Millionen Dollar (580 Millionen Euro) mit Gamestop-Aktien. Der Hedgefonds erwarb schon Monate vor den Kleinanlegern fünf Prozent der Unternehmensanteile. Als die Kurse ab Januar nach oben schnellten, nutzten die Fondsmanager die Gelegenheit und verkauften ihre Gamestop-Aktien komplett. Auch andere Fonds haben von der Höherbewertung dieser Wertpapiere profitiert, erklärte Thomas Peterffy, Verwaltungsratschef der Handelsplattform Interaktive Brokers, am Donnerstag gegenüber dem Nachrichtenmagazin. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.02.2021, Seite 9, Kapital & Arbeit

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