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2020: Weniger zivile Opfer in Afghanistan

Kabul. In Afghanistan ist die Zahl der zivilen Opfer einer Menschenrechtsorganisation zufolge im vergangenen Jahr um rund ein Fünftel gesunken. 8.500 Zivilisten seien 2020 getötet oder verwundet worden, hieß es in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht von Afghanistans unabhängiger Menschenrechtskommission (AIHRC). Demnach seien 2.958 Zivilisten im vergangenen Jahr getötet und 5.542 verwundet worden. 2019 waren es noch 10.772 Tote und Verletzte. Als Grund für die geringere Opferzahl führte die AIHRC weniger große Anschläge von seiten der militant-islamistischen Taliban an. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.01.2021, Seite 6, Ausland

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