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Straflager für Vandalismus in Büro von russischer Partei

Foto: Alexander Zemlianichenko/AP/dpa
Wegen Rowdytums an Büros der Kreml-Partei Geeintes Russland ist ein Student verurteilt worden

Moskau. Ein russischer Student ist zu sechs Jahren Straflager verurteilt worden, weil er gemeinsam mit Kumpanen ein Büro der Partei »Geeintes Russland« (Regierungspartei mit Zweidrittelmehrheit im russischen Parlament) verwüstet haben soll. Der Mathematik-Doktorand sei des Rowdytums für schuldig befunden worden, teilte das Moskauer Gericht am Montag mit. Der Mann soll andere junge Menschen im Januar 2018 angestiftet haben, in der Hauptstadt ein Fenster des Parteibüros mit einem Hammer zu zerschlagen und eine Rauchbombe hinein zu werfen. Der Schaden beträgt Angaben der Agentur Tass zufolge 48.000 Rubel (circa 538 Euro). Die Anwältin des Mannes kündigte an, Berufung einlegen zu wollen. Zwei Mitangeklagte wurden zu Bewährungsstrafen verurteilt. (dpa/jW)

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Erschienen am 19.01.2021, Ausland

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