Zum Inhalt der Seite

Slowenien: Doch kein Misstrauensantrag

Ljubljana. Die Opposition in Slowenien hat ihren Misstrauensantrag gegen die konservative Regierung von Ministerpräsident Janez Jansa zurückgezogen. Zwei Abgeordnete könnten wegen einer Coronainfektion nicht an der für diesen Mittwoch geplanten Abstimmung teilnehmen, erklärte Karl Erjavec, Vorsitzender der Oppositionspartei Desus, am Dienstag. Dadurch seien »die Chancen auf einen Erfolg des Misstrauensantrags gesunken«. Fünf linksgerichtete Oppositionsparteien hatten den Antrag am Freitag eingebracht. Sie werfen Jansa Missmanagement in der Coronakrise vor. (AFP/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 20.01.2021, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!