-
09.12.2020
- → Kapital & Arbeit
Australien: Klage gegen Deutsche Bank
Sydney. Die Deutsche Bank, die Citigroup und die Australia and New Zealand Banking Group (ANZ) müssen sich wegen einer milliardenschweren Aktienplazierung vor einem Bundesgericht in Australien verantworten. Die australische Wettbewerbsaufsicht ACCC hat die Banken und frühere Manager verklagt, weil sie sich abgesprochen haben sollen, um den Preis der zu verkaufenden Aktien zu stützen. Die Deutsche Bank und die Citigroup hatten die ANZ 2015 bei der Plazierung eines umgerechnet 1,5 Milliarden Euro schweren Aktienpakets begleitet. Bereits 2018 hatte die ACCC eine Kartellklage gegen die Geldhäuser wegen des Geschäfts angestrengt. Seitdem gab es zahlreiche Anhörungen vor einem lokalen Gericht in Sydney. Nun ist der Weg für das Verfahren vor einem Bundesgericht frei. (Reuters/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
