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Australien: Klage gegen Deutsche Bank

Sydney. Die Deutsche Bank, die Citigroup und die Australia and New Zealand Banking Group (ANZ) müssen sich wegen einer milliardenschweren Aktienplazierung vor einem Bundesgericht in Australien verantworten. Die australische Wettbewerbsaufsicht ACCC hat die Banken und frühere Manager verklagt, weil sie sich abgesprochen haben sollen, um den Preis der zu verkaufenden Aktien zu stützen. Die Deutsche Bank und die Citigroup hatten die ANZ 2015 bei der Plazierung eines umgerechnet 1,5 Milliarden Euro schweren Aktienpakets begleitet. Bereits 2018 hatte die ACCC eine Kartellklage gegen die Geldhäuser wegen des Geschäfts angestrengt. Seitdem gab es zahlreiche Anhörungen vor einem lokalen Gericht in Sydney. Nun ist der Weg für das Verfahren vor einem Bundesgericht frei. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.12.2020, Seite 9, Kapital & Arbeit

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