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Charlie Hebdo: Lange Haftstrafen gefordert

Paris. Im Prozess um den islamistischen Terroranschlag auf das französische Satiremagazin Charlie Hebdo hat die Staatsanwaltschaft am Dienstag lange Haftstrafen für die meisten Angeklagten gefordert. Einer der Hauptbeschuldigten, Ali Riza Polat, soll lebenslang ins Gefängnis, wie französische Medien übereinstimmend berichteten. Nach Auffassung der Anklage spielte er bei der Vorbereitung eine Schlüsselrolle. Polat soll insbesondere dem Attentäter Amédy Coulibaly nahegestanden haben, der nach dem Überfall auf die Redaktion des Magazins eine Polizistin erschoss und vier Geiseln in einem Supermarkt tötete. Im Prozess um die Terrorserie vom Januar 2015, bei der 17 Menschen starben, sind 14 Personen angeklagt – drei von ihnen sind aber flüchtig. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.12.2020, Seite 7, Ausland

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