Zum Inhalt der Seite

Kommissionsbericht zu Christchurch vorgestellt

Wellington. Eine Untersuchungskommission in Neuseeland ist zu dem Schluss gekommen, dass es »keinen plausiblen Weg« gegeben hätte, um die rassistischen Anschläge auf zwei Moscheen in Christchurch, bei denen im vergangenen Jahr 51 Menschen starben, zu verhindern. Allerdings hätten Polizei und Geheimdienste im Vorfeld eine Reihe von Fehlern gemacht, heißt es im am Dienstag vorgelegten Abschlussbericht. Die Geheimdienste hätten sich in »unangemessener« Weise auf die Bedrohung durch islamistischen Extremismus fokussiert und »rechtsextremistischem« Terrorismus zu wenig Beachtung geschenkt. (AFP/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 09.12.2020, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!