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Montenegro und Serbien weisen Botschafter aus

Podgorica. Montenegro und Serbien haben den Botschafter des jeweils anderen Landes zur unerwünschten Person erklärt. Die Diplomaten müssen ihr jeweiliges Stationierungsland verlassen, wie die Außenministerien in Podgorica und Belgrad am Sonnabend mitteilten. Zunächst hatte Montenegro den serbischen Botschafter Vladimir Bozovic ausgewiesen, nachdem er die Vereinigung Montenegros mit Serbien im Jahr 1918 als »Befreiung« und »Akt des freien Willens« bezeichnet hatte. Serbien reagierte wenige Stunden später. Im Zuge der Wechselseitigkeit erklärte Belgrad den montenegrinischen Botschafter Tarzan Milosevic zur unerwünschten Person und verwies ihn des Landes. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.11.2020, Seite 2, Ausland

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