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Rechter Marsch in Warschau verboten

Warschau. Warschaus Oberbürgermeister Rafal Trzaskowski hat einen für den polnischen Unabhängigkeitstag am 11. November von ultrarechten Organisationen geplanten Marsch wegen der Coronapandemie verboten. Das städtische Gesundheitsamt habe die Befürchtung, dass die Demonstration zu einer weiteren Ausbreitung des Virus beitragen könne, hieß es in einer Mitteilung der Warschauer Stadtverwaltung am Freitag. Außerdem verstoße der Marsch gegen das verhängte Versammlungsverbot. Wegen der Pandemie sind in Polen derzeit Versammlungen nur mit maximal fünf Personen erlaubt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.11.2020, Seite 2, Ausland

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