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Frankreich: Bayer verliert Rechtsstreit

Paris. Bayer hat im jahrelangen Streit um Nebenwirkungen des Pflanzengifts »Lasso« in Frankreich eine Niederlage erlitten. Das höchste französische Gericht lehnte am Mittwoch eine Berufung des Unternehmens gegen eine Entscheidung eines Berufungsgerichts von 2019 ab. Dieses Gericht war zu dem Schluss gekommen, dass das Herbizid die Ursache von gesundheitlichen Problemen eines Landwirts ist, der das Produkt 2004 versehentlich eingeatmet hatte. »Lasso« gehört seit der milliardenschweren Übernahme des US-Konzerns Monsanto zur Produktpalette von Bayer. Mit der Zurückweisung der Berufung ist nun der Weg für die Entscheidung frei, welcher Schadenersatz dem Landwirt Paul François zugesprochen werden soll. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.10.2020, Seite 9, Kapital & Arbeit

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