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Guinea: Manipulation von Wahl beklagt

Conakry. Nach der Präsidentenwahl in Guinea hat die Opposition der Regierungspartei Wahlfälschung vorgeworfen. In der Region Oberguinea hätten Wähler »am hellichten Tag vor den Behörden« mehrere Stimmzettel abgegeben, kritisierte der Vizepräsident der führenden Oppositionspartei UFDG, Fodé Oussou Fofana. Am frühen Montag morgen gingen Einsatzkräfte mit Tränengas gegen Unterstützer der Opposition in der Hauptstadt Conakry vor. Wie das Sicherheitsministerium nach der Abstimmung mitteilte, konnten trotz vereinzelter Proteste die Wählerprotokolle ohne Probleme von den Wahllokalen zu den zentralen Stellen transportiert werden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.10.2020, Seite 7, Ausland

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