Die XXVI. RLK-Konferenz findet statt
Gegründet 1947 Sa. / So., 31. Oktober / 1. November 2020, Nr. 255
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Aus: Ausgabe vom 19.10.2020, Seite 15 / Politisches Buch

Neu erschienen

Geschichts­korrespondenz

In der Geschichtskorrespondenz des Arbeitskreises zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung bei der Partei Die Linke schreibt Günter Benser über den »Platz des 3. Oktober 1990 in der deutschen Geschichte«. Dieser Tag, so Benser mit Verweis auf autobiographische Veröffentlichungen zu den »Wendejahren«, sei »so gut wie niemandem« eine Erinnerung wert, »gleich gar nicht als Tag des großen Neubeginns«. Er stehe vor allem »für die staatspolitische Inszenierung des Beitritts der ostdeutschen Länder zur Bundesrepublik« und den »totalen Umbau« der ostdeutschen Gesellschaft »zu einer passfähigen Provinz der BRD«. Immerhin könne man den Tag als »Symboldatum für die Einleitung eines neuen Kapitels deutscher Geschichte« gelten lassen. Auch Friedrich Engels habe den deutschen Linken einst geraten, die Reichseinigung durch Preußen als Faktum zu akzeptieren, ohne sie zu billigen. Wolfgang Triebel schreibt über »Persönlichkeiten der deutschen Arbeiterbewegung nach dem Sieg über den Hitlerfaschismus 1945«. Er ruft anhand von bekannten und unbekannten Namen die Bedingungen in Erinnerung, unter denen im Mai 1945 mit der politischen Arbeit begonnen wurde. (jW)

Geschichtskorrespondenz, Jg. 26/Nr. 2, 39 Seiten, kostenlos, Bezug: Marxistischer Arbeitskreis zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung bei der Partei Die Linke, Internet: , E-Mail: marxistischer.arbeitskreis@­die-linke.de

Graswurzelrevolution

Jakob Reimann schreibt über den Kampf saudi-arabischer Frauen »gegen Krone und Patriarchat«. Christoph Marischka analysiert den Putsch in Mali und die dortige »Eigendynamik der Militarisierung«. Ralf Dreis berichtet über rassistische Drohschreiben an das linksalternative Café Klatsch und ein weiteres Kulturzentrum in Wiesbaden. Nach ersten Drohungen im Februar 2019 bedrohe der anonyme Absender nun namentlich einen bekannten Aktivisten und formuliere »explizite Gewaltandrohungen« gegenüber der »Wiesbadener Zivilgesellschaft«. Im Interview behauptet ein anarchistischer Aktivist aus Belarus, dass es neben den Anarchisten, die »eine Randgruppe innerhalb der Proteste« seien, »keine linken Kräfte im Land« gebe. (jW)

Graswurzelrevolution, Jg. 49/Nr. 452, 24 Seiten, 3,80 Euro, Bezug: Verlag Graswurzelrevolution, Abo und Vertrieb, Vaubanal­lee 2, 79100 Freiburg, E-Mail: abo@graswurzel.net

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