Zum Inhalt der Seite
Fußball

Keine Durchsagen

Berlin. Fußballbundesligist 1. FC Union Berlin wird wegen der Fangesänge im Testspiel gegen Hannover 96 (4:1) am vergangenen Donnerstag nicht mit einer Strafe belegt. Das teilte Bernd Geschanowski (AfD), Gesundheitsstadtrat in Treptow-Köpenick, dem RBB auf Anfrage mit. »Die Unterlassung der Gesänge steht zwar in der Berliner Infektionsschutzverordnung. Es gibt aber keinen Passus im Bußgeldkatalog, der dazu passt«, sagte Geschanowski. Seit dem 3. Oktober sieht die Infektionsschutzverordnung vor, dass keine Fangesänge oder Sprechchöre bei Sportveranstaltungen mehr erlaubt sind. Union hatte vor dem Test gegen Hannover 96 dazu jedoch keine Durchsagen für die 1.795 Zuschauer im Stadion gemacht. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 16.10.2020, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!