Zum Inhalt der Seite

Marx-Denkmal: Angriff bleibt unaufgeklärt

Neubrandenburg. Der Farbanschlag auf das Karl-Marx-Denkmal im mecklenburg-vorpommerschen Neubrandenburg bleibt vorerst unaufgeklärt. Wie Sprecher von Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag laut Nordkurier (Onlineausgabe) erklärten, wurden die Ermittlungen eingestellt. Die 2,20 Meter hohe Bronzefigur war in der Nacht zum 30. Juli vermutlich mit einem Farbbeutel beworfen und beschmiert worden. Die dunkelrote Farbe wurde später von einer Spezialfirma von der Statue und dem Sockel entfernt. Das Karl-Marx-Denkmal des Berliner Bildhauers Gerhard Thieme (1928–2018) war erst Ende 2018 nach jahrelangen Debatten in einem Park am Stadtring wieder aufgestellt worden. Es stand von 1969 bis nach 1990 auf dem zentralen Marktplatz. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 10.10.2020, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!