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USA entziehen mehr als 1.000 Chinesen Visa

Washington. Die Vereinigten Staaten haben wegen »Sicherheitsbedenken« mehr als 1.000 Visa für chinesische Staatsangehörige widerrufen. Betroffen seien »bestimmte chinesische Doktoranden und Forscher, um zu verhindern, dass sie sensible Forschung stehlen oder sich auf andere Weise aneignen«, sagte Chad Wolf, der kommissarische Innenminister am Mittwoch (Ortszeit). Er warf China Industriespionage und Missbrauch von Studentenvisa vor, um unter anderem Forschungsergebnisse bezüglich des Coronavirus zu stehlen. China erklärte bereits im Juni, es lehne jeden Schritt der USA ab, chinesische Studenten vom Studium in den Vereinigten Staaten abzuhalten und forderte die Regierung in Washington auf, mehr zu tun, um den gegenseitigen Austausch und das gegenseitige Verständnis zu fördern. Rund 360.000 chinesische Staatsangehörige studieren in den USA, was den Hochschulen erhebliche Einnahmen bringt. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.09.2020, Seite 7, Ausland

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