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Rassismus

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Orlando. Nach den Boykotten und Protesten gegen Rassismus und Polizeigewalt nahmen die Topligen in den USA am Wochenende ihren Spiel- und Trainingsbetrieb wieder auf. Als erste US-Profimannschaft hatten die Basketballer der Milwaukee Bucks in der vergangenen Woche nach den Polizeischüssen auf den Afroamerikaner Jacob Blake in Kenosha (Wisconsin) ein Playoffspiel boykottiert und damit eine nie dagewesene Protestserie ausgelöst. Aus der WNBA (Frauenbasketball), MLS (Fußball), MLB (Baseball) und, etwas verspätet, der NHL (Eishockey) hatten sich Teams und Spieler angeschlossen. Mannschaften aus der NFL (American Football) verzichteten auf ihr Training, und selbst das Tennis-Masters in New York spielte einen Tag lang gar nicht. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 31.08.2020, Seite 16, Sport

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