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Paralympics

Knietraumata

Köln. Im Streit um die Teilnahmeberechtigung einiger Rollstuhlbasketballer an den Paralympics in Tokio hat der Verein Athleten Deutschland das Internationale Paralympische Komitee (IPC) zum Handeln aufgefordert. In einem offenen Brief hieß es am Montag, dass der Ausschluss einiger Athletinnen und Athleten, die den neuen IPC-Code nicht erfüllen, »rechtswidrig« sei und »grundlegende Rechte« der betroffenen Sportlerinnen und Sportler verletze. Zu Jahresbeginn hatte das IPC den Internationalen Rollstuhlbasketballbund (IWBF) unter Druck gesetzt, den neuen Klassifizierungscode mit stärkeren Vereinheitlichungen zwischen den einzelnen Sportarten bereits zu den Spielen in Tokio umzusetzen. Demnach mussten alle Athletinnen und Athleten mit sogenannten »Minimalbehinderungen« wie beispielsweise Knietraumata erneut begutachtet und entsprechend der IPC-Regularien neu klassifiziert werden. Dies führte etwa dazu, dass die deutsche Nationalspielerin Barbara Groß nicht mehr international spielberechtigt ist. (sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.08.2020, Seite 16, Sport

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