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Gastgewerbe machte im ersten Halbjahr Verlust

Wiesbaden. Die Lockerungen der Coronarestriktionen haben die Geschäfte des Gastgewerbes im Juni deutlich belebt. Der Umsatzsprung von mehr als 60 Prozent reichte allerdings nicht, um die starken Rückgänge in Folge der Krise auszugleichen. Im ersten Halbjahr brach daher der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum bereinigt um Preiserhöhungen (real) um 39,7 Prozent ein, nominal verbuchte die Branche ein Minus von 38,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte.

Im Juni stiegen die Erlöse gegenüber dem Vormonat um jeweils knapp 64 Prozent. Im Vergleich zum Februar 2020, dem Monat vor Ausbruch der Coronapandemie in Deutschland, war der Umsatz um jeweils gut 42 Prozent niedriger. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.08.2020, Seite 5, Inland

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