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Daimler lehnt Viertagewoche ab

Stuttgart. Die Einführung einer Viertagewoche mit Lohnausgleich, wie von der IG Metall gefordert, kommt für den Stuttgarter Autobauer Daimler nicht in Frage. Das sei »angesichts der Situation in der Automobilindustrie weder zielführend noch wirtschaftlich darstellbar«, sagte Personalvorstand Wilfried Porth am Mittwoch. »Es geht jetzt darum, die Kostensituation, die Transformation und die Nachfrage für unser Unternehmen nachhaltig abzusichern und trotzdem die Chancen erfolgreich zu nutzen, die uns steigende Absatzzahlen in Zukunft wieder bieten werden.«

Die IG Metall hatte am Wochenende eine Viertagewoche mit »einem gewissen Lohnausgleich« zur Rettung von Jobs in der Metall- und Elektroindustrie ins Gespräch gebracht. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.08.2020, Seite 5, Inland

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