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Standortverhandlung bei Bombardier

Hennigsdorf. Nach der durch die EU-Kommission Ende Juli genehmigten milliardenschweren Fusion zwischen dem TGV-Hersteller Alstom und der Zugsparte des kanadischen Konzerns Bombardier bleiben Details offen (siehe jW vom 17.7.). Am Bombardier-Standort in Hennigsdorf bei Berlin werden die Verhandlungen über die künftige Unternehmensstrategie in der kommenden Woche fortgesetzt. Geschäftsführung und Betriebsrat hatten am Dienstag noch keine Einigung erzielt. Alstom und Bombardier hatten Anfang Juli angekündigt, die Produktionsanlagen in Hennigsdorf zu verkaufen. Aus regionalen IG-Metall-Kreisen hieß es am Mittwoch, die Geschäftsführung halte an der intern umstrittenen Spezialisierung der Standorte einschließlich Kürzungsprogrammen fest, sei aber offen für Vorschläge. Von der Übernahme betroffen sind auch die beiden Oberlausitzer Standorte in Bautzen und Görlitz. Auch hier klaffen die Vorstellungen von Geschäftsleitung und Gewerkschaft weit auseinander, sagte der Bautzener Betriebsratschef Gerd Kaczmarek am Mittwoch gegenüber MDR Sachsen. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.08.2020, Seite 5, Inland

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