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Erwerbslosigkeit in Spanien steigt

Madrid. Während der Coronapandemie ist die amtlich angegebene Erwerbslosigkeit in Spanien stark gestiegen. Die Quote erhöhte sich im Zeitraum April bis Juni auf 15,33 Prozent. Zu Jahresbeginn hatte sie bei 14,41 Prozent gelegen, wie aus am Dienstag veröffentlichten Daten des nationalen Statistikamtes hervorgeht.

Spanien ist nach Großbritannien das am stärksten von der Krise betroffene Land Europas. Insbesondere der als Einnahmequelle wichtige Tourismussektor leidet an den Folgen. Die EU-Kommission sagt dem viertstärksten Wirtschaftsstandort der EU einen Einbruch des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für 2020 um 10,9 Prozent voraus. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.07.2020, Seite 9, Kapital & Arbeit

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