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Euro-Zone: Anstieg bei Neuverschuldung

Berlin. Die Neuverschuldung in der Euro-Zone ist zu Beginn der Coronakrise stark gestiegen. Im ersten Quartal kletterte das Defizit auf 2,2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes und damit auf den höchsten Stand seit fast fünf Jahren, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch mitteilte. In den beiden Vorquartalen hatte es lediglich bei jeweils 0,7 Prozent gelegen. Wegen der Coronakrise droht der Währungsunion in diesem Jahr die schwerste Rezession ihrer Geschichte. Das Bruttoinlandsprodukt wird nach Prognose der EU-Kommission um 8,7 Prozent einbrechen. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.07.2020, Seite 9, Kapital & Arbeit

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