Zum Inhalt der Seite

Berlin: Razzia gegen Islamisten

Berlin. Die Polizei in Berlin ist am Mittwoch mit einer Razzia gegen Tatverdächtige aus der islamistischen Szene vorgegangen. 450 Beamte waren im Einsatz, sagte ein Polizeisprecher. Es seien 19 Objekte in den Bezirken Reinickendorf, Charlottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain-Kreuzberg sowie Tempelhof-Schöneberg durchsucht worden. Es gehe vor allem um Wohnungen und Gewerberäume, Moscheen seien nicht darunter. Die Ermittler vollstrecken im Auftrag der Staatsanwaltschaft Durchsuchungsbeschlüsse gegen zwölf Tatverdächtige, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Den Verdächtigen werden mehrere Straftaten zur Last gelegt, unter anderem Terrorismusfinanzierung. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 16.07.2020, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!