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RWE-Chef auf Aktivisten hereingefallen

Berlin. Die Bundesregierung hat Unternehmen vor Betrügern gewarnt, die sich als Vertreter eines imaginären »Bundesamts für Krisenschutz und Wirtschaftshilfe« oder anderer nicht existierender Bundesbehörden ausgeben. Der Vorstandschef des Energiekonzerns RWE, Rolf Martin Schmitz, sagte Welt am Sonntag, er sei am 2. Juli per Mail von einem Vertreter des vermeintlichen Bundesamtes für Krisenschutz kontaktiert worden. Später habe ihm eine Frau mit niederländischem Akzent, die sich als Mitarbeiterin der imaginären Behörde ausgegeben habe, am Telefon Fragen gestellt. Etwa, ob es nicht sinnvoll wäre, auf eine schrumpfende Wirtschaft zu setzen. Oder ob es eine staatliche Beteiligung an RWE geben sollte. Als er die Fragerin dann noch einmal anrief, erklärte sie den Angaben zufolge: »Wissen Sie, wir müssen in neun Jahren aus der Kohle raus sein, und dafür sind solche Methoden für uns notwendig«.(dpa/jW)

junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.07.2020, Seite 2, Inland

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