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Kahlschlag bei Daily Mirror und Express

London. Der britische Verlag Reach, Herausgeber von Daily Mirror und Daily Express, reagiert in üblicher Weise auf den Einbruch im Anzeigengeschäft infolge der Coronakrise – und streicht rund 550 Stellen. Das betrifft etwa zwölf Prozent der Belegschaft, wie das Haus bekanntgab. Im zweiten Quartal sei der Umsatz um 27,5 Prozent zurückgegangen.

Der Einbruch fiel bei den Druckerzeugnissen stärker aus als bei den digitalen Produkten. Kunden griffen häufiger auf das Webangebot zurück, zitierte Reuters am Dienstag Verlagschef James Mullen. Inzwischen verzeichne man mehr als 2,5 Millionen Onlineregistrierungen. Allerdings stiegen die Einnahmen nicht proportional dazu. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.07.2020, Seite 15, Medien

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