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Stellenabbau bei Bombardier geplant

Berlin. Der Zughersteller Bombardier Transportation (BT) bereitet nach Gewerkschaftsangaben ein umfassendes »Sparprogramm« für seine deutschen Standorte vor. Mitarbeiter sollen auf Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie Entgelterhöhungen verzichten und außerdem länger arbeiten ohne finanziellen Ausgleich, heißt es in einem Mitarbeiter-Rundschreiben der IG Metall, wie dpa am Montag meldete. Nach Informationen des Handelsblatts aus Unternehmenskreisen sind 1.000 Arbeitsplätze in Gefahr. Der auch für das Geschäft in Deutschland verantwortliche Manager Michael Fohrer behauptete, der Konzern wolle mit den Streichungen Bombardiers Position im internationalen Wettbewerb verbessern. BT mit Sitz in Berlin ist die Zugsparte des kanadischen Bombardier-Konzerns, der auch Flugzeuge baut. Weltweit arbeiten in der Sparte rund 36.000 Beschäftigte. Die größten deutschen Werke sind die in Görlitz und Bautzen in Sachsen sowie Hennigsdorf bei Berlin. Bombardier hatte erst vor drei Jahren mit dem Abbau von 2.200 seiner damals 8.500 Stellen in Deutschland begonnen. Im Februar hatte der französische Konkurrent Alstom angekündigt, BT zu übernehmen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.06.2020, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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