-
05.06.2020
- → Ausland
Pandemiehotspot in Süd- und Mittelamerika
Rio de Janeiro. Während Brasilien und Mexiko neue Rekordzahlen an Covid-19-Todesfällen melden, sorgt die Pandemie auch in anderen Ländern der Region weiterhin für Ausnahmesituationen. Mexiko gab am Mittwoch (Ortszeit) zum ersten Mal mehr als tausend Tote im Zusammenhang mit der Virusinfektion an einem Tag bekannt, während Brasilien einen Rekord von 1.349 Todesopfern registrierte. In dem größten südamerikanischen Land, wo sich Präsident Jair Bolsonaro entschieden gegen Ausgangssperren ausgesprochen hat, widersetzen sich immer mehr örtliche Behörden dem Staatschef. So wurde am Mittwoch für einen großen Teil des Bundesstaates Bahia eine Ausgangssperre verhängt. In Chile wurde die Ausgangsbeschränkung in der Hauptstadt Santiago um weitere drei Wochen verlängert. In den Krankenhäusern Perus werden unterdessen die benötigten Sauerstoffflaschen knapp, weil die Menschen versuchen, sie für ihre Angehörigen zu kaufen. (AFP/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
