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Ungarn: Entschädigung für Roma

Budapest. Ungarns Oberstes Gericht hat finanzielle Entschädigungen für Roma-Kinder angeordnet, die im Schulunterricht jahrelang diskriminiert wurden. Damit bestätigte das Gericht in Budapest am Dienstag ein Urteil aus der Vorinstanz, das der nationalkonservative ungarische Ministerpräsident Viktor Orban als »ungerecht« bezeichnet hatte. In dem Fall geht es um etwa 60 Roma-Kinder aus der ostungarischen Stadt Gyöngyöspata, die über Jahre getrennt von den anderen Kindern unterrichtet worden waren. Die Separation von Schülern auf ethnischer Grundlage ist in Ungarn illegal. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.05.2020, Seite 6, Ausland

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