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Aus: Ausgabe vom 11.05.2020, Seite 15 / Politisches Buch

Neu erschienen

Rotfuchs

Das Maiheft der »Tribüne für Kommunisten, Sozialisten und andere Linke« wurde zwar in Druck gegeben, kann aber erst im Laufe des Monats ausgeliefert werden. Bis dahin ist es auf der Internetseite rotfuchs.net als PDF-Datei verfügbar. Matin Baraki schreibt über den von der Bundesrepublik aus geführten Drohnenkrieg der USA, Uli Jeschke über die Hintergründe des Libyen-Krieges. Die Rotarmistin Sophia Tarchanowa erinnert sich an den Beginn des Zweiten Weltkrieges, der Veteran Wassili Tschernow an dessen Ende. Dokumentiert wird ein Text zur Befreiung vom Faschismus von Alexander Abusch aus dem Jahr 1970. Wolfgang Herrmann schildert seine ersten Begegnungen als Kind mit Sowjetsoldaten 1945. Kurt Laser würdigt Lenin, Gerhard Oberkofler die »Reformation des Papstes«, d. h. die Analyse des Kapitalismus durch Papst Franziskus. Auch im Heft: Ein Text des Ende Februar verstorbenen Historikers Reiner Zilkenat (»Sozialabbau in der Weltwirtschaftskrise«). Ralf Hohmann äußert sich zu Eingaben, gesellschaftlichen Gerichten und Staatshaftung in der DDR. (jW)

Rotfuchs, Mai 2020, 40 Seiten, kostenlos, Spende erbeten, Bezug: Rainer Behr, Postfach 820231, 12504 Berlin, Tel.: 0 30/98 38 98 30, E-Mail: ­vertrieb@rotfuchs.net

Sozialismus

Im Maiheft der Zeitschrift Sozialismus schreibt Cornelia Heintze über die Gesundheitsversorgung und die Coronakrise. An der Ausrichtung des Krankenhauswesens auf Markt und Wettbewerb ändere die nichts; allerdings dürfte sie »die Durchsetzung einer kalten Strukturbereinigung durch die Hintertür, die den Gedanken der Daseinsvorsorge noch weiter schwächt und privaten Konzernen in die Hände spielt«, etwas schwieriger gemacht haben. Joachim Bischoff und Bernhard Müller beschäftigen sich mit dem anstehenden »schlimmsten wirtschaftlichen Abschwung seit der Großen Depression«. 2020 werde das Pro-Kopf-Einkommen in über 170 Ländern zurückgehen. Wolfgang Müller fragt sich vor diesem Hintergrund, ob China »nochmals die Welt rettet«. Thomas Jaitner schreibt über die Lage in Spanien: Hier, wo die EU bis zuletzt vergleichsweise populär war, da sie als »Alternative zur jahrhundertelangen Rückständigkeit« galt, werde ihre Rolle in der Coronakrise als »sehr schlecht« beurteilt. (jW)

Sozialismus, Jg. 47/Nr. 5, 69 Seiten, 7 Euro, Bezug: Sost e. V. (Redaktion Sozialismus), St. Georgs Kirchhof 6, 20099 Hamburg, E-Mail: abo@sozialismus.de

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