Zum Inhalt der Seite

Iran reagiert auf US-Drohung

Teheran. Der Iran hat US-Präsident Donald Trump im Falle eines Angriffs auf iranische Patrouillenboote eine entschiedene Reaktion angekündigt. Nach einer entsprechenden Drohung Trumps bestellte das iranische Außenministerium den Schweizer Botschafter in Teheran ein, der die USA diplomatisch im Iran vertritt. Ihm wurde mitgeteilt, »dass der Iran die feindseligen und bedrohlichen Aussagen« Trumps scharf verurteile und »jeglichen Angriff der USA am Persischen Golf erwidern werde«, sagte Außenamtssprecher Abbas Mussawi am Donnerstag. Trump hatte am Mittwoch abend (Ortszeit) gesagt, das US-Militär werde im Fall gezielter Störungen iranische Patrouillenboote versenken. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 24.04.2020, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!