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Kritik in Japan wegen zu weniger Virustests

Tokio. In Japan fordern Gesundheitsexperten mehr Coronavirustests. Noch immer würden in der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt viel weniger dieser Tests durchgeführt als in anderen Ländern, berichtete die Tageszeitung Asahi Shimbun vom Mittwoch. Zwar habe Premier Shinzo Abe am 7. April erklärt, dass sich der Staat bemühen werde, die Kapazitäten auf täglich bis zu 20.000 zu erhöhen. In der Realität würden jedoch höchstens rund 7.800 Tests am Tag durchgeführt. Dies liege unter anderem an veralteter Ausrüstung und einem Mangel an staatlichen Einrichtungen und Fachleuten, die zu solchen Untersuchungen in der Lage seien, so die Zeitung. Vor diesem Hintergrund gingen einzelne lokale Behörden nun dazu über, privaten Einrichtungen die Durchführung zu erlauben. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.04.2020, Seite 6, Ausland

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