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EU einigt sich auf Krisen-»Hilfspaket«

Brüssel. Nach langen Auseinandersetzungen haben sich die EU-Finanzminister auf »Hilfen« von 500 Milliarden Euro geeinigt, um Mitgliedstaaten in der Coronakrise zu unterstützen. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) sprach am Donnerstag abend von einem »großen Tag europäischer Solidarität«. Die Minister vereinbarten auch, einen »Wiederaufbaufonds« für die Zeit nach der Krise aufzulegen. Die Finanzierung blieb aber offen. Italiens Regierung sieht daher die »Coronabonds«, für die alle Länder gleichermaßen haften sollen, weiter »auf dem Tisch«.

Insgesamt umfasst das Krisenpaket drei Teile: Neben Kreditzusagen des »Rettungsfonds« ESM von bis zu 240 Milliarden Euro gehören dazu Darlehen der Europäischen Investitionsbank für Firmen von bis zu 200 Milliarden Euro sowie weitere 100 Milliarden Euro zur Förderung von Kurzarbeit, um Entlassungen in der Krise zu verhindern. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.04.2020, Seite 9, Kapital & Arbeit

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