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Restaurantkette Maredo stellt Insolvenzantrag

Düsseldorf. Wegen der Auswirkungen der Coronaviruspandemie hat die zuvor bereits wirtschaftlich als angeschlagen geltende Restaurantkette Maredo einen Insolvenzantrag gestellt. »Letztlich Auslöser waren die massiven Auswirkungen der Coronakrise, die zuerst zu einem gravierenden Umsatzeinbruch und dann zur Schließung aller Restaurants geführt haben«, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens von Montag abend.

Gleichzeitig müssten Mieten und Gehälter weiterbezahlt werden. Man habe deshalb Ende vergangener Woche einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Düsseldorf gestellt. Gleichzeitig wolle man prüfen, ob Maredo Staatshilfen erhalten könne. Sollte dies möglich sein, könne das eingeleitete Verfahren wieder zurückgenommen werden.

Zuvor hatte bereits die Imbisskette Vapiano die Zahlungsunfähigkeit bekanntgegeben. Auch sie galt Medienberichten zufolge schon vor der aktuellen Krise als wirtschaftlicher Problemfall. Vapiano hofft nun dem Vernehmen nach ebenfalls auf Staatshilfen. (dpa/jW)

junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.03.2020, Seite 9, Kapital & Arbeit

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