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AfD-Spitze versucht ­­­Scha­den­sbe­gren­zung

Berlin. Die AfD-Spitze versucht einem Medienbericht zufolge, Sorgen in den eigenen Reihen wegen möglichen weiteren Schritten des Verfassungsschutzes gegen die Partei zu zerstreuen. »Wir merken durch viele Gespräche, die wir überall im Land führen, dass es gerade bei ihnen eine gewisse Verunsicherung gibt«, zitierte das Redaktionsnetzwerk Deutschland am Sonntag aus einem Brief der Parteivorsitzenden Jörg Meuthen und Tino Chrupalla an die Mitglieder. Würde die AfD künftig als »Verdachtsfall« beobachtet werden, »wäre das allein kein Anlass für Beamte, die Partei zu verlassen«, heißt es weiter. Man habe »bereits entsprechende Strategien vorbereitet«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.03.2020, Seite 2, Inland

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