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China beklagt »Ausweisung« von Journalisten aus USA

Beijing. Chinas Regierung hat die Entscheidung des US-Außenministeriums scharf verurteilt, die Zahl der zugelassenen chinesischen Journalisten in den USA zu reduzieren. Außenamtssprecherin Hua Chunying nannte die verfügte Obergrenze für Chinas Staatsmedien am Dienstag in Beijing eine »De-facto-Ausweisung«. »Ein weiterer Schritt der politischen Unterdrückung und Beweis für die Scheinheiligkeit der USA bei Pressefreiheit«, schrieb Hua Chunying auf Twitter unter Hinweis auf Berichte, dass die USA die Zahl der Mitarbeiter staatlicher chinesischer Medien in den USA von jetzt 160 auf 100 reduzieren wollen. Die neue Obergrenze betrifft unter anderem die amtliche Agentur Xinhua. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.03.2020, Seite 2, Ausland

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