Zum Inhalt der Seite

Chaos in Iowa bei Vorwahl der US-Demokraten

Des Moines. Die erste Vorwahl der Demokraten im US-Präsidentschaftsrennen ist in Chaos ausgeartet: Die Partei sah sich nach der wegweisenden ersten Abstimmung im Bundesstaat Iowa wegen technischer Probleme nicht in der Lage, Ergebnisse zu veröffentlichen. Auch am Dienstag war bis jW-Redaktionsschluss noch unklar, wann genau Resultate vorliegen werden. Von den Bewerbern um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten hagelte es Kritik. Unter ihnen brach sofort ein interner Kampf um die Deutungshoheit aus, wer am besten abgeschnitten hat. Die Demokratische Partei begründete die Verzögerung zunächst mit »Qualitätskontrollen«. Am Dienstag vormittag (Ortszeit) veröffentlichte die Partei eine weitere Stellungnahme, in der sie einen »Programmierfehler« als Grund für das Chaos nannte. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 05.02.2020, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!