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UNO: »Hungerkrise« im südlichen Afrika

Johannesburg. Im südlichen Teil Afrikas sind nach UN- Angaben rund 45 Millionen Menschen auf Nahrungshilfen angewiesen. Die »Hungerkrise« habe ein noch nie dagewesenes Ausmaß erreicht, und alles deute darauf hin, »dass es noch schlimmer werden wird«, erklärte die Regionaldirektorin des Welternährungsprogramms WFP, Lola Castro, am Donnerstag. Das WFP konnte nach eigenen Angaben bislang umgerechnet nur rund 184 Millionen von den 438 Millionen Euro sichern, die notwendig für die Versorgung sind. Der südliche Teil Afrikas, wo die Temperaturen doppelt so schnell steigen wie im Rest der Welt, erlebt nach UN-Angaben derzeit die schlimmste Dürre seit 35 Jahren. »Wenn wir die notwendigen Mittel nicht erhalten, haben wir keine Wahl, als weniger Bedürftige mit weniger zu versorgen«, warnte WFP-Regionaldirektorin Castro. Das WFP finanziert sich ausschließlich durch freiwillige Beiträge, einen festen UN-Etat gibt es nicht. Durchschnittlich rund 60 Regierungen unterstützen dessen Arbeit. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.01.2020, Seite 6, Ausland

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