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EU-Staaten: Schlichtung zum Iran-Atomabkommen

Brüssel. Im Konflikt um das Atomabkommen mit dem Iran haben Deutschland, Frankreich und Großbritannien eine Schlichtung zur Rettung des Deals eingeleitet. Angestoßen wird nun ein Verhandlungsprozess innerhalb einer Kommission. Die Aufsicht darüber führt der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell, wie es am Dienstag hieß. Hintergrund der Schlichtung ist, dass sich der Iran als Reaktion auf die einseitige Kündigung durch die USA schrittweise von Vertragsauflagen entfernt hat. Teheran rügte die Entscheidung der EU-Staaten. Dieser »passive Schritt« sei ein Zeichen der Schwäche gegenüber den USA, sagte Außenamtssprecher Abbas Mussawi am Dienstag. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.01.2020, Seite 2, Ausland

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