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560 Millionen Euro wollen Mautfirmen vom Bund

München. Nach dem Scheitern der Pkw-Maut haben die gekündigten Betreiberfirmen Kapsch und »CTS Eventim« erstmals beziffert, wieviel Geld sie vom Bund fordern wollen. In mehreren Schritten sollen insgesamt rund 560 Millionen Euro geltend gemacht werden, teilten die Unternehmen am Donnerstag mit. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte die Mautpläne im Juni gekippt, nachdem bereits Verträge von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) unterzeichnet worden waren. Die Vertragsparteien hätten für den Fall einer Vertragsbeendigung durch den Bund den entgangenen Gewinn über die Vertragslaufzeit vereinbart, so die Firmen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.12.2019, Seite 2, Inland

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