-
17.12.2019
- → Ausland
Regierungsbildung im Libanon vertagt
Beirut. Nach gewaltsamen Protesten im Libanon hat Präsident Michel Aoun die Beratungen über die Bildung einer neuen Regierung vertagt. Aoun teilte am Montag mit, die Gespräche seien auf Donnerstag verschoben worden. In Beirut waren am Sonntag erneut Tausende Demonstranten auf die Straße gegangen. Das Libanesische Rote Kreuz teilte mit, es habe 45 Verletzte vor Ort behandelt und 28 ins Krankenhaus gebracht. Bereits am Vorabend waren Dutzende Demonstranten und Einsatzkräfte verletzt worden. Seit Mitte Oktober fordern die Protestierenden eine komplette Reform des politischen Systems und die Bildung einer Regierung aus unabhängigen Fachleuten. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!