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Öffentliche wollen auf »Gemeinwohl« achten

Leipzig. Neue Geschäftsidee oder ernsthaftes Herangehen an gesellschaftliche Entwicklungen? Mehrere öffentlich-rechtliche Sender wollen für »mehr Glaubwürdigkeit« und Vertrauen der Bürger ihre Angebote noch stärker aufs »Gemeinwohl« ausrichten. Mit Blick auf den sogenannten digitalen Wandel müssten die öffentlich-rechtlichen Medien darüber nachdenken, wie ein solcher Gemeinwohlbeitrag entstehe, »der nachweisbar alle Bürgerinnen und Bürger anspricht – ob digital, analog oder am besten ganzheitlich«, heißt es in einem Papier mit dem Titel »Leipziger Impuls«.

Auf dieses Dokument einigten sich die Intendanten der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten Mitteldeutscher Rundfunk (MDR), Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF), Deutschlandradio, Westdeutscher Rundfunk (WDR), sowie der ORF Österreichs und der Schweizer SRG, wie der MDR am Dienstag mitteilte. Das Papier wurde am selben Tag in Leipzig auf einer Konferenz mit dem Thema Gemeinwohl vorgestellt und soll eine Debatte anstoßen.

Mehrere Handlungsfelder sind in dem Papier aufgelistet: Dazu zählen unter anderem die Vernetzung von Mediatheken und die Kooperation mit Startup-Firmen. Auch die Transparenz des wirtschaftlichen Handelns der Sender gehört dazu. (dpa/jW)

junge Welt

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.12.2019, Seite 15, Medien

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