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Demonstranten im Irak erschossen

Bagdad. Bei Demonstrationen im Irak sind in der Nacht zu Montag vier Menschen getötet worden. In der Stadt Kerbala hatten Demonstranten versucht, das iranische Konsulat in Brand zu setzen, daraufhin schossen Einsatzkräfte in die Menge. Nach Angaben von Rechtsmedizinern wurden vier Menschen getötet, zwölf weitere verletzt. Die Regierung wird von vielen Irakern als unterwürfig gegenüber den wichtigsten Verbündeten Bagdads, den USA und dem Iran, angesehen, denen vorgeworfen wird, Irak im Kampf um regionalen Einfluss zu nutzen. Bei Protesten am Montag wurde laut Augenzeugen erstmals auch in der Hauptstadt mit scharfer Munition geschossen. (Reuters/AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.11.2019, Seite 2, Ausland

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