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Doping

Gut sein wollen

Innsbruck. Der ehemalige österreichische Skilangläufer Max Hauke hat sich am Mittwoch vor dem Landgericht Innsbruck wegen gewerbsmäßigen schweren Sportbetrugs verantworten müssen. Der 27jährige räumte vor dem Schöffensenat ein, Wachstumshormone genommen und Blutdoping betrieben zu haben. Er habe jedoch keineswegs Veranstalter oder Sponsoren schädigen, sondern »einfach nur langlaufen« wollen, wie Haukes Verteidiger beteuerte. Auch hinter dem Blutdoping, bei dem der Langläufer auf frischer Tat ertappt worden war, habe keine böse Absicht gesteckt: »Er hat es gemacht für seine letzte WM, da wollte er gut sein.« Hauke drohen bis zu fünf Jahre Haft. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 31.10.2019, Seite 16, Sport

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