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Im Mai wird gewählt

Stichwort jW-Umzug: High-Tech-Käfige nichts für uns

Berlin-Mitte, oder vielleicht Friedrichshain? Der durch Auslaufen unseres Mietvertrages bevorstehende Umzug von Redaktion und Verlag birgt nicht nur Ärger, Verdruß, zusätzliche Kosten und jede Menge Unwägbarkeiten. Gewerbeimmobilien werden in Berlin angeboten wie Sauerbier. Tolle High-Tech-Käfige für eine New-Economy-Klientel, die zusammen mit ihren Bilanzen längst den Bach runtergegangen ist, teure Marmor-Messing-Residenzen, in denen jeder Nadelstreif-Versager besonders eindrucksvoll umherstolzieren kann. Alles leer und nichts für uns. Gut, daß es auch Solides, mit gutem Preis-Leistungsverhältnis gibt. Im Mai wird ausgewählt.

Aktionsbüro

* Spenden bitte auf folgendes Konto: Verlag 8.Mai, Kto.-Nr. 0014544204, BLZ 100 30 500, Bankhaus Löbbecke & Co., Berlin, Stichwort: Umzug

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.04.2003, Seite 12, Aktion

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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.

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