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Staat erwartet 2020 weniger Steuereinnahmen

Berlin. Bund, Länder und Kommunen müssen im nächsten Jahr mit 1,7 Milliarden Euro weniger Steuereinnahmen auskommen als zuvor erwartet. Für das laufende Jahr bleiben nach der Steuerschätzung vom Mittwoch aber erst einmal 2,6 Milliarden Euro mehr in den Kassen.

Mittelfristig dagegen sind die Prognosen schlechter: Bis 2023 rechnen die Schätzer wegen der trüben Konjunktur mit insgesamt 7,1 Milliarden Euro weniger Einnahmen als noch im Frühjahr vorhergesagt, wie das Bundesfinanzministerium bekanntgab. Mindereinnahmen von rund zehn Milliarden Euro wegen der »Teilabschaffung« des Solidaritätszuschlags sind darin noch nicht berücksichtigt. Auf den Steuerschätzungen basieren die Haushaltspläne der Bundesregierung und der Länder. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 31.10.2019, Seite 1, Inland

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