Zum Inhalt der Seite

EU-Handelskammer kritisiert China

Beijing. In ihrem diesjährigen Positionspapier kritisiert die EU-Handelskammer das Anwachsen des Staatssektors in Chinas Wirtschaft. »Während China sich weiter nur Stückchen für Stückchen für ausländische Investitionen öffnet und sich das Geschäftsumfeld geringfügig verbessert, sind diese Fortschritte nicht ausreichend, um die Wiederkehr der Staatswirtschaft auszugleichen und die Folgen abzumildern«, teilte die EU-Kammer mit. EU-Kammerpräsident Jörg Wuttke sagte am Dienstag, dass hinter dem Anstieg die Angst vor einer wilden Privatisierung, der Wunsch nach Kontrolle und Stabilität sowie Selbstgefälligkeit stecke. Europäische Unternehmen seien heute sehr viel stärker abhängig von China als früher. In dem Papier wird daher eindringlich eine Gleichbehandlung staatlicher und privater Firmen gefordert. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 25.09.2019, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!