-
16.09.2019
- → Ausland
Ausschreitungen in Hongkong
Hongkong. In Hongkong ist es erneut zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen. Trotz eines Verbots nahmen am Sonntag Zehntausende Menschen in der chinesischen Sonderverwaltungszone an antichinesischen Demonstrationen teil. »Aktivisten« warfen mit Steinen und Brandsätzen, wie AFP-Reporter berichteten. Zuvor hatten Separatisten vor dem britischen Konsulat »Unterstützung« von London gefordert. Der Protest eskalierte, als die Demonstranten den Hauptregierungskomplex angriffen. Nachdem Molotowcocktails und Steine über die Sicherheitsbarrieren des Gebäudes flogen, setzte die Polizei Tränengas und Wasserwerfer ein. In Berichten lokaler Fernsehsender war zu sehen, wie ein Plakat zu den Feierlichkeiten des 70. Jahrestags der Gründung der VR China sowie eine chinesische Flagge verbrannt wurden. Einige Randalierer bildeten Blockaden, legten Feuer und verwüsteten U-Bahnhöfe. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!