-
13.09.2019
- → Kapital & Arbeit
AMS: Mehrere Käufer für Osrams Digitalsparte
Wien. Der österreichische Chiphersteller AMS, der den Münchner Konzern »Osram Licht AG« übernehmen will, hat für dessen Digitalgeschäft bereits mögliche Käufer in Aussicht. Wie AMS-Chef Alexander Everke in einem am Donnerstag vorab veröffentlichten Interview mit der Wirtschaftswoche sagte, seien aber noch keine Gespräche geführt worden. Der Apple-Zulieferer AMS ist auf optische Sensoren spezialisiert und interessiert sich vor allem für das Autozuliefer- und das Photonik-Geschäft von Osram, durch das weltweit insgesamt 24.000 Mitarbeiter beschäftigt sind. Die IG Metall lehnt das AMS-Angebot ab, weil sie die Zerschlagung des Münchner Konzerns und damit einen Verlust von Arbeitsplätzen fürchtet. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!