1000 Abos für die Pressefreiheit!
Gegründet 1947 Sa. / So., 8. / 9. Mai 2021, Nr. 106
Die junge Welt wird von 2512 GenossInnen herausgegeben
1000 Abos für die Pressefreiheit! 1000 Abos für die Pressefreiheit!
1000 Abos für die Pressefreiheit!
Aus: Ausgabe vom 09.09.2019, Seite 1 / Ausland

Handelskrieg schwächt China und die USA

Beijing. Der von den USA begonnene Handelskrieg ließ Chinas Außenhandel im August schrumpfen. Während die Exporte des Industrieriesen um ein Prozent auf 214,8 Milliarden US-Dollar (rund 195 Milliarden Euro) im Vergleich zum Vorjahr sanken, brachen die Importe regelrecht ein und verringerten sich um 5,6 Prozent auf 179,97 Milliarden Dollar. Das teilte das Beijinger Statistikamt am Sonntag mit. Ausfuhren in die USA gingen sogar um 16 Prozent auf nur noch 37,3 Milliarden Dollar zurück.

Nach ersten US-Attacken hatten sich beide Staaten mit hohen Zusatzzöllen überzogen. Die Initialzündung für das globale Krisenverschärfungsprogramm kam von US-Präsident Donald Trump. Auf diese Weise wollte er die zuletzt immer negative Handelsbilanz der USA gegenüber China verbessern. Inzwischen hat der Konflikt in beiden Wirtschaftsgroßmächten zur Verlangsamung des Wachstums geführt. (dpa/jW)

Mehr aus: Ausland