Zum Inhalt der Seite

Frauenprotest nach Mord in Kapstadt

Kapstadt. Unmittelbar vor dem Start der Afrikatagung des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Kapstadt haben Hunderte Südafrikanerinnen in der Touristenmetropole gegen die grassierende Gewalt gegen Frauen im Lande demonstriert. Nach einem Bericht der Deutschen Presseagentur forderten sie unter starker Polizeipräsenz lautstark schärfere Strafen für Täter und hielten Transparente mit Aufschriften wie »Genug ist genug« in die Höhe. Auch die Enkelin von Südafrikas Freiheitshelden und erstem schwarzen Präsidenten Nelson Mandela, Ndileka, beteiligte sich am Protest. Am Wochenende war eine 19jährige Studentin der Universität Kapstadt vergewaltigt und getötet worden. Zuvor hatten weitere Morde an Frauen für Empörung gesorgt. Präsident Cyril Ramaphosa hatte die Verbrechen in einer Mitteilung als »Fleck auf unserem nationalen Gewissen« bezeichnet. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 06.09.2019, Seite 15, Feminismus

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!